Patagonien pur 11.11.-27.11.2016

Argentinien, Chile

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27.11.2016: Tag 17: Ankunft

Leider war die Transferzeit in Frankfurt zum Flieger nach München so kurz, so dass der Abschied von den anderen Reiseteilnehmern zu knapp ausfiel. Eine wunderbare Reise geht zu Ende, erlebnisreiche unvergessliche Wochen mit einer harmonische Gruppe (15 Personen) sind leider viel zu schnell vergangen. Besonderer Dank gilt unserer Reiseleiterin Jessica (Jenifer, Chantal): Wettergott bestochen, Wanderführer nach unserem Vorstellungen gelenkt, Gruppe zusammengeführt, auf Wünsche und Bedürfnisse eingegangen, authentisch, erfrischend, ehrlich, von Herzen kommend, nicht zu toppen, perfekte Restaurants ausgesucht, immer gute Laune und ein Lächeln im Gesicht.

Zusammenfassung:
Hauser Exkursionen: perfekte Organisation, super Ziele ausgesucht, gute Hotels, lecker Essen, die Steaks ein Traum, der Rotwein spitze
Ushuaia: Feuerland am Ende der Welt, schöne 3 Touren (2x Berg, Küstenwanderung), leider Wetter nicht so besonders, aber das Beste daraus gemacht.
El Chaltén: ein Traum, Ort mit Flair, Bergsteiger/Kletterer-Ort, nette kleine Spitzenlokale mit richtig guter Küche, Panorama auf Fitz Roy, Cerro Torre und Cerro Solo ein Traum, Wetter perfekt, Spannung langsam aufgebaut, erster Tag noch mit Wolken verschleiert, am zweiten und dritten Tag perfekt, Führer Fabio schwierig, mürrisch, wortkarg, nur seinen Job abspulend, sehr gut von Jessica eingefangen und gelenkt.
El Calafate: Ort nichts besonderes, Flughafen Stützpunkt, sehr gutes Lokal, sonst alles sehr touristisch und teuer.
Porito Moreno Gletscher: sehr beeindruckend
Torres del Paine: chilenischer Nationalpark, sensationelles perfektes Wetter, gigantisches Bergmassiv, Edmundo ein toller Berg- und Wanderführer, gutes leider etwas teures Essen im Hotel, wunderschöne Abende am Fluss.

Hauser Programm: Mittags Ankunft in Frankfurt.

26.11.2016: Tag 16: Buenos Aires – Frankfurt

Bevor es heute Abend wieder nach Hause ging, war vormittags noch ein Spaziergang durch Buenos Aires mit Shopping angesagt. Mittags erwischte uns noch ein Platzregen, jedoch frische Erdbeeren mit  dulce de leche (Milchkaramellcreme) versüßten uns den Abschied. Nachmittags dann der Transfer zum Flughafen, der Abschied von Jessica stand an. Ein ruhiger und problemloser Heimflug nach Frankfurt folgte.

Hauser Programm: Morgens haben wir noch Zeit für eigene Erkundungen, unser Reiseleiter gibt uns gerne Tipps. Am frühen Abend Flug mit Lufthansa nach Frankfurt.

25.11.2016: Tag 15: Torres del Paine Nationalpark – El Calafate – Buenos Aires

Leider hieß es heute Abschied nehmen von Chile. Ein langer Transfertag nach El Calafate in Argentinien war angesagt. Pünktlich um 8:00 war Abfahrt am Hotel. Letzte Bilder und Eindrücke von der traumhaften Landschaft, bei der sich die Berge nur zum Teil von Wolken verdeckt zeigten. Diese Landschaft ist sicher einzigartig, so dass sich leichte Melancholie einstellte. Ein Ort zum wiederkommen, besonders weil ich noch Calafate Kuchen gegessen habe (was bedeutet, dass man wiederkommen muss). Wieder mussten wir eine lange Wartezeit an argentinischer Grenze einplanen (Spitzenleistung der äußerst unmotivierten argentinischen Zöllner). Nach dem Buswechsel an der Grenze ging es weiter. Bei der Mittagspause (Hühnchenschnitzel mit Salat) bedankten wir uns bei der Reiseleiterin Jessica mit einer kleiner Rede und Geschenkübergabe. Zeitig am Flughafen mussten wir noch auf unseren  Rückflug mit Aerolineas Argentinas (AR 1871) nach Buenos Aires etwas warten. Den letzten Abend in der Hauptstadt Argentiniens beschlossen wir in einer Pizzeria und Cocktails in einer Bar. Spannung kam nochmals auf, ob unser Flugzeug morgen bei einem Streik der Lufthansa Piloten wirklich starten sollte.

Hauser Programm: Heute fahren wir nach El Calafate zurück und werden zum Flughafen gebracht. Wir verabschieden uns von Patagonien und fliegen in rund 5 Stunden nach Buenos Aires. Je nach Flugzeit und Ankunftszeit in Buenos Aires können wir in einem schönen Steak-Restaurant zu Abend essen.

Fahrzeit: ca. 7 Std.

24.11.2016: Tag 14: Wanderung (Rio Pingo oder) Lago Grey

Heute war typisch patagonisches Wetter: Wolken, starker kalter Wind, aber trockene Verhältnisse. Drei kleine Wanderungen standen heute auf dem Programm. Zunächst ging es zum Lago Grey mit Ausblicken auf das südpatagonisches Eisfeld mit Gletscherauslauf. Im See schwammen Eisschollen in vielen bizarren Formen und unterschiedlichen Blautönen. Anschließend dürften wir eine kleine Bergtour zum Mirador Concor mit wunderbarer Sicht auf die verschiedenen türkisblauen Gletscherseen machen. Zum Schluß war noch eine kurze Wanderung zu einem Wasserfall angesagt. Ein kleiner Hügels mit toller Aussicht auf den Wasserfall, wurde von uns zu Ehren unserer tollen Reiseführerin benannt (Peakhunter: Jessica Hill). Nach dem Abschied von Edmundo (Mail-Austausch) gab es zum Abendessen im Hotel gegrilltes Lamm am offenen Feuer (sehr lecker, Flasche Wein 54 US$ (Wucher)). Auch diesen Abend ließen wir wieder am Fluß mit einer Flasche Wein, Erdnüssen, Keksen und zwei wilden weißen Hunden ausklingen. Heute war es deutlich kühler und bewölkter, nur ein kleiner Himmelsausschnitt mit Sternen zeigte sich, trotzdem war es wunderschön.

Hauser Programm: Für unsere zweite Tagestour im Park ist keine feste Route vorgesehen. Wir entscheiden zusammen in der Gruppe je nach Wetter und Vorlieben. Eine lohnende Wanderung führt immer entlang des Lago Grey, in dem blaue Eisbrocken des in den See kalbenden, gleichnamigen Gletschers schwimmen. Auch das Gebiet des Rio Pingo bietet reizvolle Wandermöglichkeiten.

↑ 50 Hm
↓ 50 Hm
Gehzeit: ca. 4 bis 5 Std.

23.11.2016: Tag 13: Wanderung Torres del Paine

Nach dem Frühstück ging es um 7:45 zu einer gut einstündigen Busfahrt zum Ausgangspunkt der heutigen Wanderung los. Unterwegs konnten wir bei mehreren Fotostopps immer wieder die phantastische Landschaft genießen. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm ging es zunächst ca. 1 km auf einer staubige Piste zum Trailbeginn. Zu Beginn stiegen wir leicht ansteigend zur ersten Hütte, hier erfolgte bereits eine erste kurze Rast. Anschließend folgte eine eher flache Waldwanderung mit mehreren Flussquerungen zur nächsten Hütte bevor es zum Schluss steiler zum Mirador Lago Torre hinauf ging. Belohnt wurden wir am Gletschersee mit einem phänomenalen Blick auf die drei Torres Türme. Ein traumhafter Ausblick, den wir bei einer längeren Rast immer wieder bestaunen konnten. Nach vielen Fotos und einer Brotzeit mussten wir diesen wunderschönen Ort leider wieder verlassen. Heute war sicher ein Highlight unserer Reise.  Neben mehreren Condoren am Himmel und einem roten Fuchs zwischen all den Leuten ging es den selben Weg zurück. Das  Abendessen war dann wieder im Hotel. Wir hatten heute unglaubliches Glück mit Wetter, ein wolkenfreier Himmel, sehr warme Temperaturen (viel zu viel angezogen) und eine spitzen Wanderung sorgten für ein unvergessliches Erlebnis.  Zum Abschluss ließen wir (Martin und Christina und Hund Karla) den Abend wieder am Fluss mit einer Flasche Wein und Erdnüssen bei schönem Sternenhimmel ausklingen.

Hauser Programm: Die berühmteste Ansicht der Torres del Paine (2.800 m) erwandern wir uns in einer Tagestour von etwa 7 – 9 Stunden Dauer. Wem die Wanderung zu anstregend ist kann einen gemütlichen Tag an der Hosteria verbringen. Vom Ausgangspunkt verläuft der Aufstieg zunächst an einem wilden Bachbett entlang, dann durch niedrigen Buchenwald bis wir die Baumgrenze überschreiten. Die Paine-Türme halten sich während des Aufstiegs versteckt; erst wenn wir das letzte steinige, steile Stück – über große Steinblöcke hinwegsteigend – bewältigt haben, stehen die drei schlanken, in den Himmel ragenden Felstürme plötzlich gewaltig vor uns. Sie spiegeln sich in der darunter liegenden grünen Lagune – ein wunderbarer Anblick. Nach dem Abstieg fahren wir zurück zur Hosteria.

↑ 900 Hm
↓ 900 Hm
Gehzeit: ca. 7 bis 9 Std.

22.11.2016: Tag 12: El Calafate – Torres del Paine National Park

Um 8:00 war Abfahrt am Hotel mit dem Bus in Richtung Chile. Heute war ein langer Transfer nach Torres del Paine geplant. Beim ersten Bus Stopp hatten wir nochmals einen traumhaften Blick auf einen langen Abschnitt der Andenkette, sogar der Fitz Roy zeigte sich nochmals am Horizont. Nach einer gut zweistündigen Wartezeit an der argentinisch-chilenischer Grenze, die einer schneckentempoartigen Arbeitsgeschwindigkeit der argentinischen Grenzbeamten geschuldet war, mussten wir auf der chilenischen Seite noch unseren Reisebus tauschen. Nach der Mittagspause auf der chilenischen Seite im Grenzrestaurant ging es mit vielen Fotostopps mit gigantischen Ausblicken weiter in den chilenischen Torres del Paine Nationalpark. Nach der Ankunft in einem sehr schönem Hotel am Fluss mit Traumpanorama lernten wir unseren Wanderführer für die nächsten Tage Elmundo kennen. Nach dem Abendessen im Hotel (Buffet) beendeten wir unseren Tag am Flussufer mit einem Gläschen Wein, wobei wir die tolle Aussicht auf das Torres del Paine Bergmassiv genießen konnten.

Hauser Programm: Wir verlassen Argentinien über die Grenze nach Chile. Endpunkt unserer Fahrt ist der 2.420 qkm große Nationalpark Torres del Paine, der wegen seines Tier- und Pflanzenreichtums, seinen Gletschern und markanten Felsen zu den schönsten Parks in Südamerika zählt. Tiefblaue Seen und schroffe Berge säumen den Weg, unterwegs in der Pampa sorgen Guanako-Herden, davoneilende Nandus (chilenischer Strauss), Graufüchse, Pumas und etwa 40 Vogelarten inklusive den Kondoren, den größten Flugvögeln Südamerikas, für Abwechslung. Immer wieder halten wir an, um die einzigartige Landschaft zu genießen. Wir übernachten dreimal im Park, eventuell, je nach Buchungssituation, in verschiedenen Bereichen in und um den Nationalpark in unterschiedlichen Hosterias.

Fahrzeit: ca. 9 bis 10 Std.

21.11.2016: Tag 11: Perito Moreno Gletscher

Nach einem reichhaltigem Frühstücksbuffet ging es mit dem Bus in den „Parque National Los Glaciares“ Nationalpark. Mit der lustigen und quirligen Reiseführerin Verginia, die uns perfekt auf Deutsch unterhalten hat, war die ca. einstündige Busfahrt sehr kurzweilig. Schon aus der Entfernung konnte man den Gletscher „Glaciar Perito Francisco P. Moreno“ erkennen. Gewaltig zeigte sich der Eisstrom, der zum südlichen Inlandeis gehört. Mit ca. 60 km Länge zählt er zu den größten der Erde. Zunächst führen wir mit einem kleinen Schiff (350.- Pesos) zur nördlichen Abbruchkante, und konnten so die ca. 70 m hohe Eiswand bestaunen. Immer wieder konnten wir das Kalben des Gletschers beobachten, wobei das Knarren und Brummen des Eisstromes sehr beeindruckend war. Anschließend ging es auf einem Spaziergang über ein ausgeklügeltes Treppensystem an Land immer an der Gletscherabbruchkante entlang. Hier war es deutlich wärmer als auf dem eiskalten See.  Es boten sich phantastische Ausblicke auf dieses Naturschauspiel. Leider war es heute bewölkt, jedoch konnte man so die verschiedenen Blautöne des Eises sehr gut erkennen. An windgeschützen Plätzen waren sogar Orchideen zu bewundern. Nach der Rückfahrt stand nach einem Espresso noch ein kurzer Spaziergang durch die sehr touristische und überteuerte Hauptstraße (St. Martin) in El Calafate auf dem Programm. Zum Abendessen im Restaurant Isabel gab es in Gußeisenpfannen (Disco) sehr leckeres Hühnchen mit Frühlingszwiebel und Bratkartoffeln. Wieder ein ausgefüllter toller Tag.

Hauser Programm: Unser heutiger Ausflug führt zum berühmtesten Gletscher Argentiniens, zum Glaciar Perito Moreno. Aus etwa 100 m Entfernung bestaunen wir die unaufhörlich kalbende Eismasse, die ca. 70 m hoch, 4 km breit und 40 km lang ist. Mit Spannung warten wir, an welcher Stelle der nächste große Brocken abbricht, krachend in den azurblauen Lago Argentino stürzt und davontreibt. Bis 1988 wurde der Eisstau des Perito Moreno, der einen Arm des Lago Argentino völlig abtrennt, alle vier Jahre durch eine künstliche Explosion beseitigt. Das im abgetrennten Seearm bis zu 20 m höher aufgestaute Wasser bahnte sich dann seinen Weg in den Hauptteil des Sees. Nach viel freier Zeit zum Staunen und Schauen auf den Besucherplattformen geht es zurück nach El Calafate.

20.11.2016:Tag 10: Wanderung Cerro Torre – El Calafate

Die dritte Wanderung in El Chaltén stand heute auf dem Programm. Wieder hatte der Wettergott ein Herz für uns und wir konnten bei Traumwetter ohne Wind und wolkenlosem Himmel starten. Auch heute ging es direkt am Hotel los. Ziel der Wanderung war der Cerro Torre View Point. In einem Tal schlängelte sich der Trail am Rio Fitz Roy entlang. Am Mirror Torre, der sich am Ufer des Lago Torre (Gletschersee, 634 Hm) befand hatten wir einen super Blick auf den Cerro Torre und den Cerro Solo. Nach einer ausgiebigen Rast und vielen Fotos ging es wieder zurück. Insgesamt hatten wir  18 km in den Beinen als wir am Hotel angekommen sind. Nachmittags dann noch ein zweieinhalb stündiger Bustransfer nach El Calafate mit dem Linienbus (18:00).  Nach zwei Bierchen im Bus war der erste Durst gelöscht. Im Hotel wurde uns noch leine leckere Kürbissuppe und ein hervorragendes zartes Steak serviert. Was für ein Gaumenschmaus.

Hauser Programm: Eine Tagestour zur fantastischen und uneinnehmbar erscheinenden Felsnadel des Cerro Torre (3.102 m), die erst im Jahre 1959 vom Italiener Maestri erstbestiegen wurde, steht an. Ca. 300 Höhenmeter sind auf dem finalen Anstieg zu bewältigen, dann treffen wir nach ca. 3 Stunden an der Laguna Torre und dem Torre Basecamp ein, das häufig von Bergsteigern frequentiert wird. Der Weg verläuft durch eine landschaftlich großartige Region; wir haben die hohe Granitnadel immer vor Augen. Die Zwergbuchen am Weg sind dagegen oft so klein, dass man sich in einem Bonsaiwald wähnt. Am Nachmittag kehren wir nach El Chaltén zurück und fahren mit unserem Reiseleiter im öffentlichen Transferbus nach El Calafate zurück, wo wir nach der späten Ankunft übernachten werden.

↑ 300 Hm
↓ 300 Hm
Gehzeit: ca. 6 bis 7 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std.

19.11.2016: Tag 9: Wanderung Pliegue Tumbado

Pünktlich um 8:00 war Start am Hotel. Auch heute ging es wieder mit dem Bergführer Fabio auf die Tour. Zunächst gemütliche Wanderung zum Aussichtspunkt (Mirador de la Loma) kurz unterhalb des benachbarten Gipfels.  Von hier aus hatten wir einen phantastischen Blick auf den Cerro Torre und den Fitz Roy. Traumwetter ohne eine einzige Wolke sorgten für grandiose Bilder. Nach einem ausgiebigen Fotostopp konnten wir nach einigen Diskussionen Fabio überzeugen mit einer kleinen Gruppe (Norbert, Christina und Martin) auf den Gipfel (Loma del Pliegue  Tumbado 1490 Hm“) zu steigen. Nach  weiteren 200 Hm konnten wir das Gipfelglück genießen. Trotz starkem Wind am Gipfel war es ein beeindruckendes Gefühl hier oben zu stehen. Die Aussicht war bombastisch. Zurück in  El Chaltén besichtigten wir die Gedenkkapelle von Toni Egger, der bei dem Versuch der Erstbesteigung tödlich verunglückt war. Eine heiße Schokolade in der  Chocolateria („La Choco“) lies unsere Lebensgeister nach einem langen Wandertag wieder erwachen. Abends nettes Abendessen in der sehr urigen Kneipe (Ahonikenk) und anschließend Ausklang des wundervollen Tages mit einem Glas Wein in einer Bar. Sicher war der heutige Tag das Highlight des Urlaubes; wie soll man dies noch toppen?

Hauser Programm: Unsere zweite Tageswanderung führt uns zum Aussichtspunkt des Loma del Pliegue Tumbado (1.100 m). Nach einem leichten Anstieg von ca. 4 Stunden genießen wir bei klarer Sicht einen wunderbaren Ausblick auf das ganze Massiv mit dem Fitz Roy und dem Cerro Torre und auf der anderen Seite hinunter zum Lago Viedma. Die ganz geübten Wanderer können in ca. 30 Minuten noch den Gipfel erklimmen (1.350 m). Bei dieser Tour weht uns meist ein starker Wind um die Nase, Patagonien pur! Am Abend kehren wieder zurück nach El Chaltén.

↑ 650 Hm
↓ 650 Hm
Gehzeit: ca. 6 bis 7 Std.

18.11.2016: Tag 8: Wanderung zum Fitz Roy

Nach einer kurzen Busfahrt starten wir den Tag mit Bergführer Fabio zum Fitz Roy Rundweg. Folgende Punkte fanden sich auf der wunderschönen Tour: Hosteria El Pilar, Rio Bianco, Mirador  Piedras Blancas, Lago de Los Tres, C.B. Poincenot, Lago Capri, El Chaltén. Zunächst hatten wir Nieselregen und tiefhängende Wolken, jedoch blies der relativ starke Wind die Wolken etwas weg, so dass sich die Berggipfel uns zeigten. Nur der Fitz Roy lies sich Zeit und blieb immer etwas verschleiert. Am Lago de Los Tres nahmen Christina und ich ein kurzes Bad in dem eiskalten Gletschersee. Es war sehr sehr erfrischend, wirklich lange haben wir es nicht ausgehalten. Anschließend ging es dann zurück nach El Chaltén. Steakessen in netter uriger Kneipe (La Tapera) rundete den gelungenen Tag ab.

Hauser Programm: Bei unserer ersten von drei Tageswanderungen haben wir zunächst das Fitz Roy Basecamp Poincenot (750 m) zum Ziel und nach einem steilen Anstieg stehen wir schließlich an der Laguna de los Tres (1.150 m). Von hier blicken wir auf den türkis strahlenden Gletschersee zu unseren Füßen und dann direkt hoch zum Granitgiganten Fitz Roy (3.405 m), eines der anspruchsvollsten Ziele für die besten Kletterer der Welt. Über eine Rundtour durch den Los Glaciares-Nationalpark gelangen wir wieder nach El Chaltén zurück.
↑ 700 Hm

↓ 700 Hm
Gehzeit: ca. 9 Std.

17.11.2016: Tag 7: Ushuaia – El Chaltén

Gestartet haben wir den eigentlichen Transfertag mit einer kleinen Bergtour in Richtung des Gletschers Glaciar Martial. Nach einer kurzen Taxifahrt wanderten wir am Rande eines alten stillgelegten Skigebietes nach oben. Ab der Sessellift-Bergstation mussten wir durch ca. 30 cm tiefen Schnee steigen. Noch vorhandene, relativ frische Skispuren begleiteten uns nach oben. Endpunkt der Tour war ein kleiner vorgelagerter Muränengipfel (Fin de Sendero del Glaciar, 825 Hm) mit schönem Blick auf den Ort Ushuaia und den vorgelagerten Beagle Kanal. Nach einer Kaffeepause im Hotel folgte der  Bustransfer zum Flughafen. Nach einem einstündigen Flug landeten wir in El Calafate. Anschließend stand nochmals ein zweieinhalb stündiger Bustransfer nach El Chaltén an. Viele Fotostopps unterwegs lockerten die Busfahrt auf. Zum Abendessen im Hotel Kalenshen gab es leckeres Hühnchen mit Salat. Nach einem langen und ausgefüllten Tag fiel ich sehr müde ins Bett.

Hauser Programm: Je nach Flugplan haben wir eventuell noch Zeit durch Ushuaia zu schlendern bevor wir nach El Calafate fliegen, ins Herz Patagoniens. Eine lange Fahrt durch die argentinische Pampa liegt vor uns, ehe wir in El Chaltén, unserem heutigen Ziel, eintreffen. Der kleine Bergsteigerort liegt am Rande des Nationalparks Los Glaciares am Fuße des Fitz Roy-Massives. „El Chaltén“ war die ursprüngliche Bezeichnung der Indianer für den Fitz Roy. Später wurde das 3.405 m hohe Granitmassiv nach dem Kapitän von Darwins Forschungsschiff benannt. Nach der – je nach Flugplan – eventuell sehr späten Ankunft richten wir für drei Nächte unser Standquartier in einem kleinen gemütlichen Hotel ein.

Fahrzeit: ca. 3 bis 4 Std.

16.11.20.16: Tag 6: Feuerland-Nationalpark

Etwas gemütlicher war der Start der Wandertour heute erst um 9:00. Nach dem Frühstück wurden wir mit dem Bus  in den Nationalpark „Parque National Tierra del Fuego“ gebracht. Bei eisig kalten Temperaturen aber trockenem Wetter wanderten wir an der Küste des Beagle Kanal. Durch Wälder ging es immer wieder an die Küste, wo man einen schönen Blick auf die verschneiten Berggipfel Argentiniens und Chile erhaschen konnte. Wir besuchten das südlichste Postamt Argentiniens und ließen uns die Pässe abstempeln. Leider war es für eine Schlauchboot-Fahrt zu windig, so dass wir eine etwas größere Runde wanderten. Der Weg war sehr matschig aber gut machbar. Am Ende der Tour erreichten wir ein Informationszentrum, in dem sich eine kleine Ausstellung über die Ureinwohner der Region befand. Zeitig im Hotel zurück war mal endlich Zeit für´s Blogschreiben. Ein gutes Abendessen rundete den Tag ab.

Hauser Programm: Ein erlebnisreicher Ausflug führt uns in den Nationalpark Tierra del Fuego. 3 Stunden wandern wir im Gebiet der Lapataia-Bucht. Die Szenerie ist fantastisch. Ein besonderer Höhepunkt ist (sofern es das Wetter zulässt) ein Ausflug mit Zodiak-Schlauchbooten zur Insel Redonda. Bei einem kleinen Rundgang an der ruhigen Bucht besuchen wir die südlichste und originellste Poststation Argentiniens. Auf der berühmten Panamericana, der Ruta 3, fahren wir weiter bis zu deren Ende an die Lapataia-Bucht. Anschließend Rückkehr nach Ushuaia.

↑ 60 Hm
↓ 60 Hm
Gehzeit: ca. 3 Std.

15.11.2016: Tag 5: Tageswanderung auf den Cerro del Medio

Heute war eine Bergtour auf den Cerro  del Medio angesagt. Pünktlich um 8:00 wurden wir von einem Bus zum Ausgangspunkt der Tour gebracht. Bei leichtem Nieselregen ging es zunächst durch den Wald auf rutschigen schlammigen Wegen. Unterwegs wechselte der Regen dann zum Schneefall. Nach Erreichen der Baumgrenze und ca. 10 cm Neuschnee wollte der Guide umkehren, da im das Wetter für diese Tour zu schlecht war. Nach kurzer Diskussion konnten wir ihn aber doch zum weiter wandern überreden. Durch den frischen Schnee weiter Richtung Gipfel. Leider zog auch noch Nebel auf, so dass wir die wunderschöne Aussicht nicht genießen konnten, trotzdem war es ein schönes Erlebnis den Gipfel zu erreichen. Zurück ging es den selben Weg, besonders im unteren Teil war es sehr rutschig, vorsichtiges gehen war angesagt. Als nächster Punkt stand eine Bootsfahrt auf dem Beagle Kanal an. Los ging es bei dichtem Schneefall, der aber zum Glück im Verlauf deutlich nachließ. Highlights waren Kormorane und Seelöwen. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort haben wir in einem gemütlichen Lokal den Tag beendet. Wieder mal gab´s lecker Steak mit argentinischem Bier.

Hauser Programm: Wir werden morgens vom Hotel abgeholt und nach einem kurzen Transfer beginnen wir unsere Wanderung. Sie führt uns zu einem der schönsten Aussichtspunkte von Feuerland. Die Wanderung auf den Aussichtsberg Cerro del Medio ist technisch einfach und obwohl der Gipfel nur ca. 900 m über dem Meer liegt, bietet er eine imposante Aussicht. Wir werden ca. 6 Stunden unterwegs sein.

↑ 800 Hm
↓ 800 Hm
Gehzeit: ca. 6 Std.

14.11.2016: Tag 4: Buenos Aires – Ushuaia – Beagle-Kanal

Heute war ein Transfertag nach Ushuaia im tiefen argentinischen Süden (Feuerland) geplant. Da der Flug erst am Nachmittag war, konnten wie den Vormittag noch in der Hauptstadt verbringen. Nach einem Stadtspaziergang durch die Speicherstadt mit guter Aussicht auf die moderne Skyline von Buenos Aires mit alten Backsteingebäuden im Vordergrund konnten wir die warmen Sonnenstrahlen bei fast 25°C genießen.  Um 13:00 stand der Transfer zum Flughafen an. Mit leichter Verspätung ging es auf den knapp vierstündigen Flug in den Süden. Die Verpflegung an Board (Aerolineas Argentinas AR 1890) war schon eine Frechheit. Drei Mini Tüten Chips, das war alles. Trotzdem war es ein kurzweiliger entspannter Flug. Zum Schluss konnten wir die Berge auf der Insel Feuerlands sehen, die leicht mit Schnee eingezuckert waren. Beim Aussteigen traf uns fast ein Kälteschock, es hatte nur noch ca. 5°C. Im netten Hotel (Hostal del Bosque) konnten wir ein kleines Apartment beziehen, bevor das Abendessen anstand. Wieder war ein ausgefüllter Tag vorbei.

Hauser Programm: Je nach Flugplan erfolgt morgens der Transfer zum Flughafen (bei sehr frühem Abflug kann das Hotelfrühstück ausfallen, wir bitten hier um Ihr Verständnis). Wir fliegen 3.000 km „ans Ende der Welt“ nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Erde. Sie liegt am Rande des 630 qkm großen Naturschutzparks Feuerland (Tierra del Fuego), der durch seine schneebedeckten, oft von Wolken umhangenen Berge, seine dicht bewachsenen Täler und glitzernden Seen besticht. Das Indianerwort Ushuaia bedeutet wörtlich übersetzt „die Bucht, die nach Osten sieht“. Am Flughafen werden wir abgeholt und checken ein in unserem zentral gelegenen Hotel. Zu Fuß schlendern wir später durch die Hauptstraße bis zum Hafen und starten dort zu einer 2,5-stündigen Bootsfahrt auf dem Beagle-Kanal. Der Blick auf die Stadt und die Ausläufer der Anden ist grandios. Wir fahren vorbei an den kleinen Inseln des Kanals mit ihren zahlreichen Bewohnern, wie verschiedene Vogelarten, die wir hier ganz aus der Nähe sehen.

13.11.2016: Tag 3: Buenos Aires

Gleich nach dem Frühstück hat es leider zu regnen begonnen. Also ging es zu Fuß bei Regen zum Obelisc und weiter zur Oper von Buenos Aires. Auf Grund des Wetters haben wir uns spontan zu einer Besichtigung des Opernhauses entschieden. In einer einstündigen Führung (250 Pesos) ging es durch das beeindruckende Theater. Am Ende der Führung haben wir erfahren, dass es für heute Abend noch Karten für das Ballett „La Bayadera“ gibt. Kurzentschlossen haben wir für 70 Pesos Stehplatz-Karten ergattert. Bei weiterhin Regen sind wir dann mit der U-Bahn nach Callao gefahren um einen phänomenalen Buchladen in einem ehemaligen Theater zu besichtigen. Nach einem kleinen Snack ging es dann zurück zum Hotel gefahren. Von Günther habe ich mir dann ein Hemd für den heutigen kulturellen Abend geliehen. Zunächst ging es wieder in die Oper (Colón Theatre) wo wir eine grandiose Vorstellung genossen haben. Die Tänzer haben eine hervorragende Darbietung abgeliefert. Pünktlich um 20:00 wieder am Hotel fuhren wir dann mit dem Bus zu einer Tango Vorstellung mit begleitendem Abendessen. Auch gab es wieder eine artistische Darbietung der Tänzer. Müde aber sehr erfüllt von einem ereignisreichem Tag bin ich dann um Mitternacht ins Bett gefallen und habe sehr gut geschlafen.

Hauser Programm: Heute können wir zwischen verschiedenen fakultativen Ausflügen und Besichtigungen wählen, unser Reiseleiter wird uns Vorschläge machen. Oder wir bummeln auf eigene Faust durch Buenos Aires und erkunden die Stadt. Was wäre Buenos Aires ohne den Tango? Im berühmten Tango-Lokal „La Ventana“ genießen wir heute Abend zum Auftakt unserer Argentinienreise ein leckeres Abendessen und eine erstklassige Tango-Show.

12.11.2016: Tag 2: Buenos Aires

Pünktlich landeten wir bei schönem Wetter in Buenos Aires. Nach der Paßkontrolle stand auch schon unsere Reiseleiterin Jessica mit einem kleinen Hauser Schild da und begrüßte die Reisegruppe. Nach dem Bustransfer zum Hotel (NH Hotel) mitten in der Stadt in der Nähe des Obelisken ging es zunächst zum Geldwechseln in ein Einkaufszentrum. Nach einem kleinen Frühstück konnten wir dann unsere Zimmer beziehen, bevor eine Stadtrundfahrt angesagt war. Unter der Leitung unseres kundigen Stadtführers José sind wir die Hotspots von Buenos Aires angefahren. An markanten Punkten konnten wir immer wieder kurze Stopps einlegen um die Orte genauer in Augenschein zu nehmen. Folgende Route haben wir genommen: Palermo (Planetarium, Pferderennbahn), Recoleta (Flores Generis, Friedhof), San Telmo, La Boca (bunte Häuser, Wellblech, Kaffee), Puerto Madero (Speicherstadt), Plaza de Mayo (Government House (Pink House, Präsident), Cathedral (Papst Francesco war hier Bischof bevor er Papst wurde)). Anschließend ging es zu Fuß zurück zum Hotel, bevor wir zum Abendessen (Grill La Estanci) spazierten. Hier konnte ich mein erstes argentinisches Steak (450 Gramm) mit einem guten Bier (Patagonia) genießen.  Abgerundet wurde der gemütliche Abend bei einem Glas Rotwein bei angenehmen sommerlichen Temperaturen.

Hauser Programm: Ankunft am Morgen in der Hauptstadt Argentiniens. Etwa ein Drittel der argentinischen Bevölkerung lebt in diesem wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zentrum am Rio de la Plata. Abholung durch unsere Reiseleitung und Transfer zum Hotel im Zentrum. Sollten unsere Zimmer noch nicht beziehbar sein (was meistens der Fall ist), starten wir sofort zu unserer 3-stündigen Stadtbesichtigung, ansonsten erst am Nachmittag. Wir besuchen den historischen Kern der 1580 von den Spaniern gegründeten Stadt, die Plaza de Mayo mit der Casa Rosada, dem Präsidentenpalast und der Kathedrale, sowie das alte Hafenviertel La Boca mit seinen originellen Häusern und das modern wirkende Viertel Recoleta.

11.11.2016: Tag 1: München – Frankfurt – Buenos Aires

Nach der langen Vorfreude ging es heute endlich los. Zum Glück hat mich Cordula zum Flughafen gefahren, die Münchner S-Bahn hatte eine Störung bei Ismaning. Überpünktlich war ich bereits um 16:00 am Airport, so dass ich genügend Zeit hatte um alle Shops im Abflugbereich zu besichtigen. Der Flieger nach Frankfurt ist dann mit 30 Minuten Verspätung gestartet, jedoch war genügend Zeit um am Frankfurter Flughafen mit der Bahn das Terminal zu wechseln. Hier musste ich dann erneut einchecken um in den Abflugbereich zu gelangen. Der Flieger nach Buenos Aires war anscheinend deutlich überbucht, so dass die Airline viel Geld geboten hat (600.- €) um den Flug auf den nächsten Tag zu verschieben. Zum Glück ging es pünktlich mit einer Boeing 747-8 auf den dreizehnstündigen Flug nach Südamerika. Nach einem recht guten Abendessen konnte ich mit einer Schlaftablette und zwei Bier ganz gut auf dem recht beengten Platz (Sitz 33A) den  ruhigen Flug schlafend verbringen.

Hauser Programm: Nachts Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Buenos Aires.

Klima

Abwechslungsreich wie die Landschaft ist auch das Klima in Argentinien. Während im Norden subtropisches Klima herrscht, kann es im Süden sehr kalt werden. Starke Winde und plötzliche Regenfälle sind keine Seltenheit. Die Temperaturen im Süden Argentiniens liegen zwischen 15 -20 Grad am Tag und bis zu 0 Grad in der Nacht. Die Zentren der Länder weisen angenehmes, fast mediterranes Klima auf. In Buenos Aires ist es heiss, feucht und windig mit ca. 30°-35°C).

01.09.2016: Die Reise:

Argentinien – Patagonien pur

Trekking Argentinien | Südamerika

  • Wanderreise zu den Natur-Highlights Patagoniens
  • Ushuaia: südlichste Stadt der Welt mit Bootsfahrt auf dem Beagle-Kanal
  • Tageswanderungen zu Fitz Roy, Cerro Torre und im Feuerland-Nationalpark
  • 3 Wandertage im Torres del Paine-Nationalpark in Chile
  • Ein Tag am berühmten Perito Moreno-Gletscher
  • Weltstadt Buenos Aires mit Tango-Show

Patagonien – Ihr Traum wird wahr! In Ushuaia am Ende der Welt leuchten die Gletscher der Darwin-Kordillere im Abendrot. Im Nationalpark Los Glaciares ragen die markanten hellgrauen Granittürme Fitz Roy und Cerro Torre in den tiefblauen patagonischen Himmel. Unter bizarren Wolkenformationen wandern Sie zu türkisfarbenen Gletscherlagunen. Der riesige Perito Moreno-Gletscher kalbt unaufhörlich in den azurblauen Lago Argentino. Im Nationalpark Torres del Paine wandern Sie zu den berühmten Felstürmen. Guanakos und Nandus schauen Ihnen neugierig hinterher. Wieder in Buenos Aires genießen Sie zum Abschluss einen guten Schluck „Tinto“ und ein saftiges „Asado“!

Reisedaten

Das Programm: Hauser Exkursionen

29.08.2016: Im November geht es für gute zwei Wochen nach Patagonien. Näheres folgt.

Nach der Lektüre von Peter Meier-Hüsing „Der unmögliche Berg“ (Abschiedsgeschenk von Mike Schuy) war klar, da muss ich hin!!

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3 Kommentare zu „Patagonien pur 11.11.-27.11.2016

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