England – Der Süden 14.05.-27.05.2016

England: Der Süden 14.05. – 27.05.2016

27.05.2016: Heimfahrt nach Bad Tölz mit kleinem Zwischenstopp in Sulzemoos beim Freistaat (LMC) mit der „erfreulichen“ Nachricht, dass das Ersatzteil nur schlappe 650.- € kosten würde. Vielleicht gibt es ja noch einen billigere Lösung. Zu Hause Wohnmobil ausgeräumt und geputzt und abends leckere Spareribs auf dem Webergrill zubereitet.

26.05.2016: Um 6:30 aufgestanden um rechtzeitig bei der Fähre zu sein. Waren mal wieder so pünktlich, dass wir das Schiff vorher bekommen haben. Ruhige Überfahrt auf das Festland, dann mit einigen Stau´s bis nach Saarlouis gekommen. Ganz netter Campingplatz mitten in der Stadt, Abendessen in der Stadt. Ganz nette Partymeile um die Bräuhausgasse mit vielen netten Lokalen. Innenstadt sonst nicht´s Besonderes.

25.05.2016: So ein scheiß Tag!!! Auto kaputt gefahren, tausende Euro Schaden (Cordula meint deutlich weniger, wir werden sehen). Bereits am Morgen Nieselregen in London. Nach einer recht unruhigen Nacht (Männerschnupfen) gemütliches Aufstehen und Weiterfahrt nach Chilham. Sehr enge Straßen, bei einem Ausweichmanöver ist es dann passiert. Beim Rückwärtsfahren mit hinterer Verkleidung in die Böschung gekommen und Plastik der Stoßstange gebrochen. Zuerst einmal mit Panzertape wieder fixiert, Weiterfahren geht zum Glück. Nettes Örtchen Chilham dann noch besichtigt, bevor es nach Canterbury weiterging. Hier wollen die Wahnsinnigen 50.-€ für die Familie, damit man die Kathedrale besichtigen darf. Sonst wunderschöne Altstadt, sicher einen Besuch wert. Über Landstraßen dann weiter nach Dover, wo wir morgen wieder auf´s europäische Festland übersetzen werden. Campingplatz Keat Farm Parks bei Hawthorn Farm gefunden. Großes nettes Areal direkt an der Bahnlinie nach Dover. Zum Abendessen gibt´s zum Abschluß natürlich mal wieder Spaghetti.

24.05.2016: Stadtbesichtigung Teil 3, zunächst wieder blauer Himmel über London, 3ter Versuch Westminster Abbey zu besichtigen: leider wieder erfolglos, schlagartig wieder bewölkt mit eisigem Wind, daher weiter nach Greenwich (National Maritime Museum, Royal Observatory: Null-Meridian), langer Spaziergang zur Seilbahn Emirates Air Line (mehr als 1 Kilometer lang in 91 m Höhe über die Themse von Greenwich Peninsula zu den Royal Victoria Docks, gigantischer Blick über die Stadt), zurück zu Piccadilly Circus (Shopping), Abendessen am Campingplatz (Fleischpflanzerl mit Bratkartoffeln und Salat). Anstrengender Tag nach vielen Kilometern zu Fuß, alle ziemlich kaputt, daher gemütlicher Ausklang des Abends.

23.05.2016: Blauer Himmel, heute deutlich schneller in der Stadt da die Bahnen fahren (nur 1 Std. ins Zentrum), Wachablösung Buckingham Palace (ziemlich langatmig und langweilig), Bootfahrt River Thames (neue interessante Blicke auf die Stadt), Pause  bei Starbucks (guter Kaffee und Internet), Spaziergang um den Tower und über die Tower Bridge, Busfahrt (Hop on/-off, gelbe und blaue Route nochmals quer durch London), Abendessen (Maxwell´s Covent Garden, lecker Hamburger und Chicken Wings), Musical (Charlie and the Chocolate Factory, super Show), sehr schöner langer Tag.

22.05.2016: Sonnenschein am Morgen, London wir kommen. Doch so einfach wird es nicht. Zunächst geht es mit dem Bus nach Edmonton Green Bus Station. Leider fährt die Bahn die uns in die Stadt bringen soll heute nicht, statt dessen geht es nur mit dem Bus weiter, der aber alle 200 m anhält. So dauert es fast 2 Std. bis wir in der Innenstadt sind. Dort ist ein Hop on/Hop off Ticket für einen Sightseeing-Bus schnell gekauft und es geht quer durch die Stadt (rote Route). So ziemlich alle Attraktionen liegen auf dem Weg. Obwohl Sonntag ist, herrscht doch ein ziemlicher Verkehr, so dass wir fast 3 Std. erstmal unterwegs sind. Zum Glück hält das Wetter und wir können die gesamte Tour auf dem Oberdeck im Freien verbringen. Anschließend werden noch schnell Musicaltickets für morgen Abend gekauft. Nach einem kurzen Snack geht es zu Fuß von Trafalgar Square zu Westminster Abbey, dann weiter zum Buckingham Palace und wieder zurück nach China Town. Nach einer chinesischen Stärkung, sind wir dann Alle wieder erschöpft am Campingplatz angekommen. Gerade rechtzeitig bevor es zum Regnen angefangen hat. Morgen geht es auf jeden Fall wieder nach London. Ein strammes Programm wartet auf uns.

21.05.2016: Nieselregen in Bath, kalt und neblig, könnte auch eine Herbstfahrt sein. Obwohl wir zwar keine Nachricht aus London erhalten haben, sind wir trotzdem losgefahren. In Internetforen war ein Campingplatz nördlich von London im Lee Valley beschrieben, der angeblich außerhalb der Low Emission Zone (LEZ) sein soll. Unterwegs haben wir einen Zwischenstopp in Stonehenge eingelegt. Der Familien-Eintrittspreis: 42 Pfund (55.-€) für ein paar alte Steine!! Die Engländer spinnen wohl. Dabei hat es dann auch noch den Regen quer angeblasen und richtig kalt war es auch noch. Mit dem Camper ging´s dann über die Autobahn weiter Richtung London. Kurz nach der Autobahn-Ausfahrt war dann auch noch ein LEZ Schild! Kostet es jetzt was?? Die Mitarbeiter am Empfang des Campingplatzes waren zum Glück sehr freundlich und haben für uns eine Internet-Recherche durchgeführt. Wir sind anscheinend befreit!! Super, hab´s auch noch schriftlich. Morgen fahren wir dann nach London um die Stadt zu erkunden. Heute gibt´s erst mal Schweinefilet mit Pilzen, Reis und Salat.

20.05.2016: Nach dem nebeligen Abend heute morgen etwas freundlicher. Die typische hügelige Landschaft mit ihren vielen Strauchhecken auf der einen, das Meer auf der anderen Seite. Über kleine und große Straßen über Bristol nach Bath gefahren. Nach einem kurzen Mittagssnack mit dem Bus in die City. Stadtbesichtigung und Shopping. Laut Reiseführer eine der schönsten Städte im Süden Englands. Besonders das vollständige georgianische Architekturensemble und die Heißwasserquellen. Bereits die Römer trieben hier 43 n.Chr. ihr Unwesen. Ganz nett, aber den Hype nach dieser Stadt können wir nicht so ganz nachvollziehen. Abends dann verzweifelter Versuch noch eine LEZ-Genehmigung für London zu erhalten. Der Mann im Call-Center konnte oder wollte uns keine Info geben, die Öffnungszeiten wären Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Nachdem wir aber bereits morgen nach London wollten, hilft uns das auch nicht weiter. Im schlimmsten Fall kosten 2 Tage ohne Genehmigung  ca. 500.- €. Also auf die Suche nach einer Alternative. Anscheinend gibt es einen Campingplatz außerhalb der LEZ, von dem man aber innerhalb 1 Stunde per Bus/U-Bahn nach London City kommt. Wir werden es auf jeden Fall versuchen. Leider fängt es schon wieder an zu regnen. Dann erst einmal „Gute Nacht“.

19.05.2016: Morgens leider bereits alles in grau, im Tagesverlauf dann auch noch Sturm und Regen. The typical english weather?! Als erstes vom Campingplatz nach Sennen Cove gefahren um dann an der Küste entlang nach Land´s End zu wandern. Eigentlich sehr schöne Wanderung, nur leider sehr stürmisch und kalt. Interessante Fauna und Flora. Land´s End ist sehr touristisch, aber man sollte halt mal da gewesen sein. Als nächstes Ziel wurde Bude an der Cornwell´schen Küste ausgemacht. Kurzer Zwischenstopp bei Mont St. Michel, eine Burg/Kirche auf einer Insel (bei Ebbe zu Fuß, bei Flut nur mit dem Boot zu erreichen). Danach weiter nach Tintagel wo die Burg von König Arthur stehen soll. Nur leider wurde die Burg erst 700 Jahre nach König Arthur gebaut und heute stehen nur noch die Fundamente. Kurzer stürmischer Fußmarsch zur Ruine, dann weiter auf den nächsten Campingplatz bei Bude (Wooda Farm Holiday Park). Ganz gemütlich im beheizten Wohnmobil bei Regen, Sturm und Kälte. Abendessen: Fleischpflanzerl mit Ofenkartoffeln, Salat und Baguette.

18.05.2016: Heute leider fast den ganzen Tag immer wieder Regen und Sturm,  daher kleine Programmänderung. Nach einem Stadtspaziergang durch Dartmouth am Morgen, Weiterfahrt nach  Ivybridge. Nach einer vergeblichen Suche der Touristinformation Weiterfahrt auf kleiner Straße bis Harford im Dartmoor. Leider wurde die Straße immer enger, so dass wir umdrehten und über Plymouth nach Yelverton, Princetown (Dartmoor Prison) nach Two Bridges fuhren. Hier wunderschöne Ausblicke auf eine traumhafte Landschaft. Leider immer wieder Regen, daher keine Wanderung durch das Dartmoor sondern direkte Weiterfahrt nach Land´s End. Cordula´s erste Fahrversuche im Linksverkehr, es ging absolut problemlos. Nach einiger Suche einen sehr netten Campingplatz (Trevedra Farm) mit genialem Atlantik-Blick gefunden. Sonniger klarer Himmel mir orkanartigen Böen vom Meer. Ausnahmsweise heute Pfannengyros zum Abendessen. Genialer Sonnenuntergang.

17.05.2016: Nach einer ungestörten Nacht auf einem eher scheußlichen Campingplatz fuhren wir nach Portmouth, wo wir Zeuge von Testfahrten eines neuen Hovercraft wurden. Dann ging´s zu Fuß in die Innenstadt. Seit den Zeiten Heinrich VIII. ist der große Hafen von Portmouth Englands wichtigster Marinestützpunkt. Dementsprechend viele historische Schiffe und maritime Museen sind hier. Nach einem Bummel durch die neue Shoppingmeile Gunwharf Quays weiter zum Historic Dockyard. 800 Jahre Geschichte der Seefahrt sind hier zu besichtigen. Ein kostenloses Walking-Ticket erlaubt das Gelände zu erkunden. Mehrere Kriegsschiffe sind zu bestaunen: HMS Warrior (1860), HMS Victory (1758, Lord Nelsons Flaggschiff) und ein recht neues HMS Duncun (in Tarnform). Nachdem wir uns entschieden haben bis zur Südwestspitze Englands Land´s End zu fahren, ging es dann über Schnellstraßen Richtung Südwesten. Da wir für morgen eine Wanderung im Dartmoor geplant haben war das Ziel Dartmouth. Nach einer Überfahrt mit der Fähre sind wir dann in diesem netten Städtchen gelandet. Hier sehr schönen Campingplatz Dartmouth Club Site etwas außerhalb von Dartmouth gefunden. Kurzer Spaziergang ins Örtchen Stoke Fleming mit reizenden Landhäusern und sehr gepflegten Gärten. Zum Abendessen gab´s wie schon so oft Spaghetti, diesmal aber mit Scampi in Tomatensauce mit frischem Salat. Dazu  ein frisch gekühltes Hatherwood Craft Beer Ginger Grizzly No 6. Wohl bekomm´s (schmeckte wie Radler mit Chilli Nachgeschmack). Anschließend lustige Familiengespräche.

16.05.2016: Seit langem mal wieder richtig durchgeschlafen. Gemütliches Frühstück auf dem Campingplatz, dann in das nette Städtchen Eastbourne. Soll laut Führer eines der schönsten sein, kann ich bestätigen. Ca. 5 km lange Flanierpromenade, gesäumt von gepflegten weißen Häusern. Der Pier ist bereits wieder aufgebaut und erstrahlt im alten Glanze. Ein wenig südlich von Eastbourne liegt einer der landschaftlichen Höhepunkte von Englands Süden: Kap Beachy Head und die Seven Sisters. Weiße Klippenformationen, bis zu 170 m hoch. Vom Seebad Seaford kleiner Klippenspaziergang neben einem Golfplatz zur Spitze einer Klippe, hier schöne Aussicht auf die Seven Sisters. Shopping im englichen Lidl und Mittagessen bei KFC. Nach einem kleinen Umweg (Navi kontra Straßenschilder) kurzer Abstecher nach Brighton. Auch hier eine schöne Pier, kann aber mit Eastbourne nicht mithalten. Per Zufall dann in Arundel gelandet. Ein prächtiges Schloss (heute leider geschlossen) und eine imposante Kathedrale stehen am Hang. Kleiner Stadtspaziergang bei schönem und mittlerweile auch warmen Wetter. Anschließend Weiterfahrt nach Portmouth, hier leider auf einem nicht so tollen Campingplatz gelandet. Morgen geht´s auf jeden Fall dann weiter.

15.05.2016: Nach einer recht kalten Nacht auf dem Campingplatz in Calais ging es zunächst in den alten Stadtkern. Leider stehen nicht mehr viele alte Gebäude, viel wurde in den Kriegen zerstört. Besonders ist das sehr schön restaurierte Rathaus mit seinem imposanten Turm. Nach problemlosen Einchecken auf die Fähre ging es dann nach England. Relativ ruhige See führte zu einer entspannten Überfahrt. In Dover angekommen, fuhren wir, immer schön im Linksverkehr über die A256 in das nette Städtchen Folkstone. Mit einer neuen Ladung Diesel über die Orte Hythe, Dymchurch nach Rye. Hier Stadtbesichtigung nach kurzen Wechselproblemen in kleine Münzen für das Parkticket. Sehr schöner very britischer Ort. Im Führer steht süß, gemütlich, schön, lieblich, romantisch, pittoresk und Puppenstubenstädtchen. Ich glaube das beschreibt es ganz gut. Gemütlicher Spaziergang durch den Ort, Besichtigung des Rye Castle Museums von außen, der Pfarrkirche St. Mary´s  und mehrerer Antiquitätenläden. Ein Besuch der sich lohnt. Nach einer Überlandfahrt durch das Hinterland sehr gemütlichen und noch ziemlich leeren Campingplatz Bay View Park in der Nähe von Eastbourne gefunden. Zu Abend wieder die berühmten Spaghetti von meiner Frau genossen. Anschließend noch kleiner Kieselstrand-Spaziergang bei fast wolkenlosem Himmel.

14.05.2016: Bereits um 4:30 war die Nacht zu Ende. Leider schwächelten beide Kinder mit grippalem Infekt, trotzdem ging es um 5:30 dann los. Nach einer fast staufreien Fahrt über München, Augsburg, Ulm, Stuttgart, Karlsruhe, Saarbrücken, Luxemburg, Namur, Lille, Dünkirchen sind wir um 18:00 in Calais angekommen. Eine vom Navi empfohlene Stauumfahrung in Luxemburg hat uns leider fast 1 1/2 Stunden gekostet. Da eine Autobahnauffahrt gesperrt war, haben wir uns total verfahren und sind in einem anderen Stau gelandet. Danach ging es dann aber problemlos weiter. Der vom Navi als stadtnächster Campingplatz hat sich als sehr nett und günstig gelegen erwiesen. Nach einem gemütlichen Abendessen im Wohnmobil (Spaghetti mit Tomatensauce und Wienerwürstel) gab es noch einen gemütlichen Abendspaziergang nach Calais. Direkt am Campingplatz waren sehr schöne Sanddünen mit einem traumhaftem Sandstrand, die Architektur der neuen Stadt Calais ist aber leider ziemlich hässlich. Sehr schöner Sonnenuntergang bei leicht bewölktem Himmel runden den Abend ab.

 

 

2 Kommentare zu „England – Der Süden 14.05.-27.05.2016

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